Sagen, was man nicht sagen darf
Veröffentlicht am 11. März 2011 von Constanze Schwarze
Artikel vier des deutschen Grundgesetzes garantiert nicht nur freie Religionsausübung, sondern gibt auch jedem das Recht, frei von Religion zu leben. In Deutschland bekommt man derweil den Eindruck, dass immer mehr Menschen von diesem Recht auch Gebrauch machen. In arabischen Ländern dagegen scheint dieses Recht undenkbar. Der Glaube an Allah ist unabdingbar – aber auch dort gibt es ein Schlupfloch: das Web 2.0 wird von liberalen Muslimen genutzt, um sich Gehör zu verschaffen. In Internetforen treten sie offen dafür ein, dass man auch als Atheist ein erfülltes Leben führen kann.
Hat das World Wide Web mittlerweile schon so viel Einfluss und Macht, dass es selbst seit Jahrhunderten bestehende staatliche Rechtsnormen beugen kann? Kann eine weltweite Vernetzung und Kommunikation jener liberalen Muslime die festgefahrenen Strukturen des Islams wachrütteln?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, führte pr on air ein Interview mit Thilo Guschas, der sich intensiv mit einschlägigen Foren und Blogs beschäftigt. Er studierte an der Universität Münster Linguistik und Islamwissenschaften und arbeitet unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk.
Dauer: 06:53 Min
Gesprächspartner: Thilo Guschas, Autor & Journalist mit Schwerpunkt Islamwissenschaft
Redaktion: Constanze Schwarze
Anmoderation: Benjamin Krämer
Download: 061_Socialmedia_Islam.mp3
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Mm, okay, bitte schau mal auf diese Website die ich letzten Monat entdeckt habe. http://www.fischerfratze.de
Dort lassen sich reiche Unternehmer sogar eine Karikatur und einen Witz verbieten. Verstösst m. E. gegen das GG.
Und betreffend freier Meinungsäusserung: Die Frau ist schwerbehindert und hatte einen Erbverzicht unterzeichnet.
Der Vertrag ist sittenwidrig.
Bitte schaut selbst.