Journalismus & PR
Veröffentlicht am 08. August 2010 von Jens Cornelissen
„Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter […] beeinflusst werden.“ So lautet Ziffer Sieben des Pressekodexes. Journalistische Distanz zu Wirtschaftsunternehmen ist ein Wesensmerkmal unserer Demokratie, denn sie gewährleistet eine objektive und unabhängige Berichterstattung.
Heutzutage ist es allerdings keine Seltenheit mehr, dass renommierte Journalisten Veranstaltungen von Wirtschaftsunternehmen moderieren – bei Tätigkeiten solcher Art setzen sie ihre journalistische Distanz gänzlich aufs Spiel. Über eben diese Distanz und die persönliche Rolle als Journalist müsse man immer wieder nachdenken, meint der Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtstudios Dirk Kurbjuweit, Autor der Biografie von Angela Merkel. Mit pr on air spricht er über die journalistische Distanz in Deutschland. Eine nähere Einschätzung des Verhältnisses zwischen Journalismus und PR gibt Professor Achim Baum vom Institut für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück.
Dauer: 06:21 Min
Gesprächspartner: Dirk Kurbjuweit, der Spiegel und Prof. Dr. Achim Baum, Fachhochschule Osnabrück
Redaktion: Jens Cornelißen und Constanze Klinghammer
Anmoderation: Rebekka Gaebel
Download: 053_journalistische-Distanz.mp3
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Weiterführende Links
- www.presserat.info – Pressekodex
- www3.ndr.de – Zapp: „Wie Moderatoren ihre Prominenz vermarkten“

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